Biologische Kosmetikprodukte:

By | March 3, 2013

“Allergiegetestet”, “dermatologisch getestet”, “Natur”, “bio” – Aufdrucke wie diese machen sich auf der Verpackung von Kosmetika gut, verraten aber nicht wirklich etwas darüber, wie “bio” der Inhalt tatsächlich ist. Denn für das, was man als Naturkosmetik bezeichnen darf, gibt es keinerlei gesetzliche Vorgaben. Für den Verbraucher ist es daher nicht leicht, sich in dem Dschungel von Naturprodukten und deren Etiketten zurechtzufinden.

Pseudo-Naturkosmetik

Frische, grüne Blätter, Tautropfen, appetitliche Früchte: Viele Kosmetikfirmen werben mit Bildern und Farben für ihre Produkte, die natürliche Inhaltsstoffe vermuten lassen. Doch wie Ökotest in Ausgabe 11/2011 festgestellt hat, besteht solche Pseudo-Naturkosmetik vor allem aus Chemie: Meist ist nur eine Minidosis Natur enthalten, die auf der Zutatenliste der Produkte ganz hinten aufgeführt ist. Vielen Marken sind dazu noch künstliche Farb- und Duftstoffe beigemischt, etliche der verwendeten Stoffe sind umstritten. Wer echte Naturkosmetik kaufen will, sollte darauf achten, dass das Produkt mit einem entsprechenden Siegel gekennzeichnet ist.

Spezielle Siegel

Die Verbraucherzentrale Hamburg nennt einige verlässliche Naturkosmetik-Siegel: zum Beispiel “NaTrue” vom Industrieverband Körperpflege oder “Kontrollierte Naturkosmetik” vom Bundesverband deutscher Industrie- und Handelsunternehmen (BDIH). Beide Siegel hätten ganz klare Vorgaben, was alles in ihre Produkte hinein darf. Künstliche Farb- und Duftstoffe oder Konservierungsstoffe zum Beispiel sind tabu.

Näheres zu den Siegeln erfahren Sie, wenn Sie in der Bildergalerie die Infos aufklappen.

“Natur” ist nicht gleich “verträglich”

Bei empfindlichen Menschen kann die Schafgarbe eine Wiesendermatitis oder Allergie auslösen.

Gerade weil sie überwiegend natürliche Stoffe verwenden, gelten Naturkosmetika als verträglicher und reizärmer. Ein Trugschluss – manchmal ist sogar Vorsicht geboten. Wer schon mit herkömmlichen Kosmetikprodukten ein Problem hatte, sollte auch bei Naturkosmetik vorsichtig sein. Denn einige der verwendeten Inhaltsstoffe können Allergien hervorrufen, wie etwa Teebaumöl, Zimt, Vanille oder Schafgarbe. Ob man auf ein Naturprodukt eventuell allergisch reagiert, findet man nur auf eine Art heraus: ausprobieren. Wenn sich Rötungen zeigen, sollte man das Produkt nicht mehr benutzen. Menschen, die bereits unter Allergien leiden, sind dabei gefährdeter, noch eine weitere Allergie zu entwickeln.

Vorsicht, Keimbildung!

Es ist sinnvoll, eine kleine Probe des Produkts mit nach Hause zu nehmen und auszuprobieren, wie man es verträgt, zum Beispiel in der Ellenbeuge. Außerdem empfiehlt sich Umsicht im Umgang mit Naturkosmetik: Die Produkte werden ohne synthetische Konservierungsstoffe hergestellt, es besteht also die Gefahr, dass sich in den Cremetuben und -tiegeln Keime bilden. Deshalb sind Tuben empfehlenswerter: Hier ist die Öffnung kleiner und eine mögliche Keimbelastung sehr viel geringer. Cremes sollten außerdem bei einer Temperatur zwischen 18 und 20 Grad Celsius gelagert werden. Sinnvoll wäre es auch, Cremes nicht mit den Fingern aus Tuben oder sonstigen Verpackungen zu nehmen, sondern mit einem Spatel. Falls ein solcher nicht vorhanden ist, sollte man sich zumindest unmittelbar vor dem Auftragen die Hände gründlich waschen.

 

Ergänzende Information:

Angelehnt an dem Report rate ich ihnen, eher etwas mehr Geld für Cosmetic zu investieren, als sich über preiswerte und schlechte Erzeugnisse zu ärgern. Auf dem Kosmetik Online Shop vom Cosmetic-Studio Blank finden Sie hochwertige Produkte zu ordentlichen Preisen.

 

 

Original-Artikel:

www.br.de

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