Verstopfungsfallen kennen und vermeiden

By | August 12, 2013

Ingelheim am Rhein (ots) – Bei jedem Menschen kann etwas anderes die Verdauung lahmlegen, doch unter manchen Umständen häufen sich die Fälle. Typische Verstopfungsfallen sollte man kennen, um entsprechend vorsorgen zu können. Kommt der Darm dennoch ins Stocken und die Diagnose heißt chronische Verstopfung, gibt nun eine angekündigte Experten-Leitlinie Orientierungshilfe.

Sechs Verstopfungsfallen und was Erleichterung bringen kann:

1. Lange To Do-Listen und Daueranspannung

Viele Menschen vergessen bei Stress auf ihren Körper zu hören. Das Verdauungssystem reagiert sehr sensibel auf unsere Gemütslage. Unter Dauerstress kann die Verdauung dann nicht richtig arbeiten. Im Akutfall kann ein Abführmittel zuverlässige und schnelle Hilfe bringen, z.B. Dulcolax Zäpfchen (Wirkeintritt nach ca. 15 bis 30 Minuten).

2. Gruseltoiletten und Sightseeing-Marathon im Urlaub

Oft fehlt auf Reisen die nötige Ruhe und Privatsphäre für einen erfolgreichen Toilettengang. Fremde Toiletten, ein ungewohnter Tagesablauf und Zeitverschiebungen stellen die Verdauung zusätzlich auf eine harte Probe. In einer gut ausgestatteten Reiseapotheke sollte daher immer ein sanftes Abführmittel enthalten sein.

3. Heilsbringer mit Nebenwirkung Verstopfung

Manche Medikamente können sich hemmend auf den Darm auswirken. Bekannt dafür sind beispielsweise starke Schmerzmittel aus dem Bereich der Opioide, Antidepressiva und Eisenpräparate. Sanfte Abführmittel als Begleittherapie können die unerwünschte Wirkung Verstopfung unverzichtbarer Arzneimittel ausgleichen (z.B. Dulcolax M Balance).

4. Weibliches Hormonchaos

Hormone regeln die Abläufe in unserem Körper. Unter anderem sind sie an der Steuerung des Darmes beteiligt. Ändert sich der Hormonstatus, z.B. in der Stillzeit oder den Wechseljahren, kann dies die Verdauung lahmlegen. Hier können beispielsweise Laxoberal-Tropfen helfen. Das Plus für stillende Mütter: Wirkform und Abbauprodukte gehen nicht in die Muttermilch über.

5. Chronische Erkrankungen mit Auswirkung auf die Darmfunktion

Was viele nicht wissen: Ein träger Darm kann mit Erkrankungen wie z.B. Diabetes Mellitus einhergehen. Der Grund: Bei Diabetes Mellitus machen Nervenschädigungen den Darm langsamer. In solchen Fällen ist es wichtig, neben der Erkrankung auch die Verstopfung zu therapieren.

6. Generation 60+

Der Darm ist ein Muskel und wie bei allen anderen Muskeln im Körper auch, nimmt seine Kraft im Alter ab. Darüber hinaus steigen mit den Jahren die Anzahl der eingenommenen Medikamente und chronischen Erkrankungen – zwei weitere Faktoren, die sich zusätzlich hemmend auf den Darm auswirken können. Die häufige Folge: Verstopfung.

Neue deutsche Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung der Chronischen Verstopfung

Chronische Verstopfung, was nun? Eine fundierte Antwort der führenden deutschen Fachgesellschaften im Bereich Verdauungskrankheiten findet sich in der angekündigten neuen deutschen Leitlinie für Diagnostik und Therapie der chronischen Verstopfung. Wenn Allgemeinmaßnahmen wie ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Bewegung und ballaststoffreiche Ernährung nicht helfen, empfiehlt die Leitlinie Abführmittel mit den Wirkstoffen Bisacodyl (in Dulcolax), Natriumpicosulfat (in Laxoberal) und Macrogol (in Dulcolax M Balance).

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Aktuelle Fachinformationen der Produkte: www.medipresse.de/static/boehringer.

 

Von:

http://www.presseportal.de/pm/67647/2500945/verstopfungsfallen-kennen-und-vermeiden

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